Minoxidil

Minoxidil ist ein Wirkstoff, welcher in den 1970er Jahren entdeckt wurde. Ursprünglich kam er jedoch nicht zur Bekämpfung von Haarausfall zum Einsatz, sondern vielmehr waren seine Blutdruck senkenden Eigenschaften für die Medizin bzw. die Wissenschaft von Belang. Entsprechend wurde Minoxidil in Bluthochdruck-Präparaten eingesetzt, wobei sich jedoch erst im Laufe der Zeit die Haarwuchs fördernde Wirkung herausstellte. Gewissermaßen eine sehr positive Nebenwirkung. In Folge dessen wurden Studien und umfangreiche Untersuchungen durchgeführt mit der Konsequenz, dass Minoxidil seit 1988 außerdem als ein wirksames Präparat gegen Haarausfall zum Einsatz kommt. Darüber hinaus ist der Wirkstoff sogar in der Lage, das Haarwachstum anzuregen. Selbstverständlich meldete der Hersteller Minoxidil zum Patent an, sodass der Wirkstoff zunächst ausschließlich in nur einem Medikament verwendet werden durfte. Seit 1996 ist das anders, denn seither greift der Patentschutz für besagtes Medikament nicht mehr. Das heißt, dass Minoxidil mittlerweile in einer Vielzahl unterschiedlicher Präparate eingesetzt wird. Wissenswert ist, dass Minoxidil mittlerweile lediglich ein Blutdruck senkendes Mittel zweiter Klasse ist. Die Haupteinsatzbereiche dieses Wirkstoffes sind in der Tat die Bekämpfung von Haarausfall sowie die Anregung des Haarwuchses.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Minoxidil)

 

Anwendungsmöglichkeiten von Minoxidil

Seit seiner Entdeckung ist das Hauptanwendungsgebiet des Wirkstoffes Minoxidil die Behandlung von Hypertonie. Während viele andere Blutdruck senkende Mittel hier mitunter nicht den gewünschten Erfolg bringen, erweist sich Minoxidil stets als überaus zuverlässig. Zu beachten ist jedoch auch mit Blick auf die möglichen Nebenwirkungen, dass Minoxidil stets in Verbindung mit einem entwässernden Präparat und einem Betablocker kombiniert werden sollte. Von einer ebenso wichtigen Bedeutung ist Minoxidil außerdem mit Blick auf die Behandlung von Haarausfall sowie zur Anregung des Haarwachstums. Hier liegt der Fokus in erster Linie auf der Behandlung des Haupthaares. Das Bartwachstum bzw. möglicher Haarausfall im Gesichtsbereich ist diesbezüglich noch nicht gänzlich erforscht, wobei viele männliche Verbraucher Minoxidil vornehmlich für eben diesen Bereich verwenden. Mit Erfolg, wenngleich diesbezüglich zu beachten ist, dass eine entsprechende Zulassung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gegeben ist.

Minoxidil wird zur Behandlung von Bluthochdruck üblicherweise in Tablettenform verabreicht. Dahingegen kommen Medikamente zur Bekämpfung von Haarwuchsproblemen in erster Linie in flüssiger Form oder als Schaum zur Anwendung. Auf diese Weise kann eine lokale Anwendung gewährleistet werden. Grundsätzlich wird die langfristige Anwendung von Minoxidil empfohlen, da schon kurz nach dem Absetzen mit einem erneuten Auftreten der Haarprobleme gerechnet werden muss.

Die Nebenwirkungen von Minoxidil

Mitunter kommt es vor, dass der Anwender nach der Einnahme von Minoxidil zur Senkung des Blutdrucks unter Schwindel, Übelkeit sowie unter Herzrasen leidet. Weiterhin sind Fälle von Herzbeutelentzündung sowie Flüssigkeitsansammlungen im Herzbeutel bekannt. Ödeme sowie ein erhöhtes Wachstum der Körperbehaarung sind ebenfalls Begleiterscheinungen, die mit der kontinuierlichen Einnahme von Minoxidil einhergehen können. Häufig kommt es gerade in der ersten Zeit der Anwendung zu Schwindel, Schwächegefühl, aber auch zu Erschöpfung und Missstimmungen. In Anbetracht der Tatsache, dass Minoxidil zur Bekämpfung von Haarausfall bzw. zur Förderung des Haarwachstums ausschließlich lokal angewendet wird und somit nicht der volle Wirkeffekt generiert wird, halten sich auch die Nebenwirkungen in der Regel in Grenzen. Nichtsdestotrotz ist nicht auszuschließen, dass sich gerade in der ersten Phase der Therapierung Zeichen von Übelkeit, Schwäche, Benommenheit oder Schwindel einstellen. Um es auf den Punkt zu bringen, kann man die Nebenwirkungen von Minoxidil in zwei Kategorien gliedern:

Nebenwirkungen von Minoxidil als Blutdrucksenker:

  • Übelkeit
  • Schwindel (vor allem in der Anfangsphase)
  • Benommenheit
  • starker Haarwuchs im Bereich des Haupthaares
  • Herzbeutelerkrankungen
  • Wasseransammlungen / Ödeme im Herzbeutel

Nebenwirkungen von Minoxidil als Haarwuchsmittel:

  • Übelkeit
  • Missstimmungen
  • Schwindel

Wie entwickelt sich die Forschung zu diesem Wirkstoff?

Wer Minoxidil anwendet, um „haarige Probleme“ effizient anzugehen, der hat mit diesem Wirkstoff – zumindest eine Zeitlang – eine effektive Lösung gefunden. Zu beachten ist allerdings einerseits, dass Minoxidil langfristig bzw. dauerhaft angewendet werden muss, um einen nachhaltigen Wirkeffekt zu gewährleisten. Setzt man das Medikament ab, beginnen die Haarprobleme erneut. Insofern ist die Forschung nach wie vor bestrebt, die Wirksamkeit von Minoxidil auszubauen und im Zuge dessen auch die damit verbundenen Nebenwirkungen zu relativieren. Außerdem ist auf wissenschaftlicher Ebene angedacht, die Wirksamkeit noch langfristiger zu gestalten. Bei vielen Anwendern verhält es sich so, dass der Wirkeffekt nach etwa drei Jahren zu wünschen übrig lässt. Diesen „Gewohnheitseffekt“ gilt es auszumerzen, und in der Tat ist die Forschung diesbezüglich ebenfalls mit hohem Engagement bei der Sache.

Meine persönlichen Erfahrungen mit Minoxidil

Ich war nach meiner jahrelangen „Leidensgeschichte“ so froh, mit Minoxidil endlich einen Wirkstoff gegen meine Probleme mit dem Bartwuchs gefunden zu haben. Nur wenige Monate nach der ersten Anwendung stellten sich tatsächlich erste Erfolge ein. Der Flaum wurde voller und insgesamt wurde mein Haar dicker, und auch die kahlen Stellen im Gesichtsbereich verschwanden fast gänzlich. Grundsätzlich kann ich – mal abgesehen von den nicht gerade niedrigen Kosten – nur Positives berichten, wenn es um Minoxidil geht. Ich habe  Regaine ausprobiert, welches den Wirkstoff enthält, und bin mit diesem Mitteln zum Ziel gekommen. Des Weiteren hoffe ich, dass bei mir der Gewöhnungseffekt nicht oder zumindest verzögert eintritt, sodass ich nicht schon im nächsten oder übernächsten Jahr erneut nach einem neuen Bartwuchsmittel suchen muss.