Bartwuchs Beschleunigen!

So entstand mein Wunsch nach mehr Bartwuchs

bart„Na? Hast du immer noch dein haariges Problem?“ Wie ich meinen alten Studienkollegen für diese Aussage hätte ohrfeigen können… In der Tat war es für mich schon in der Zeit nach der Pubertät nie einfach. Schon als ich 18 oder 19 Jahre alt war, galt es als total chic, einen Bart zu haben. Je besser dieser gestylt war, desto mehr Chancen hatte man bei den Mädels. Aber ich hatte schon immer nur Flaum und wollte seither nur meinen Bartwuchs beschleunigen, also machte ich mich auf die Suche.

Gerade in jungen Jahren wollte einfach nichts richtig wachsen. Selbst mit 25 Jahren sah ich aus wie ein Teenager, der sich in trunkenem Zustand rasiert hatte, wenn ich mal wieder beschloss, mir einen Dreitagebart oder etwas Ähnliches wachsen zu lassen. Während ein Dreitagebart – wie ja schon der Name verrät – nach drei Tagen bei anderen Männern richtig sexy aussieht, sah ich damit schon immer so aus, als hätte ich bei meiner täglichen Rasur die eine oder andere Stelle in meinem Gesicht ausgelassen. Ein paar meiner Freunde zogen mich schon damals gerne auf, indem sie mich fragten, ob mein Spiegel im Bad kaputt sei…

Als „gestandener Mann“ wurde es nicht besser

Schon immer fand ich James Hetfield toll, den Leadsänger der Rockband „Metallica“. Wenn man über Jahre hinweg ein solches Idol hat, ist es ja nur nachvollziehbar, dass man(n) zumindest ein paar seiner typischen „Eigenschaften“ – und sei es auch nur optischer Art – „am eigenen Leib“ ausprobieren will. Und ich halte seinen stylischen Bart für etwas ganz Besonderes. Schon immer. Diese kantigen Formen, diese sexy Aussparungen im Wangenbereich – diese ganz exklusive Art sich zu rasieren, das hätte ich für mich selbst auch zu gerne übernommen. Aber mein ungleichmäßiger, in weiten Teilen noch immer sehr flaumartiger und viel zu weicher Bartwuchs machten es mir schlichtweg unmöglich, diesen „James-Hetfield-Style“ nachzuahmen. Nicht einmal ansatzweise ist es mir – selbst nach Jahren nicht – gelungen, diesen Look nachzumachen. Ich probierte unendlich viele Dinge aus:

Sport steigert den Testosteronspiegel

Sport steigert den Testosteronspiegel

Ich wusste, dass ein gesunder Bartwuchs unter anderem mit einer gut durchdachten und hochwertigen Ernährung zusammen hängen könnte. Deshalb verzichtete ich eine Zeitlang sogar nahezu gänzlich auf ungesunde Nahrungsmittel, auf alkoholische Getränke, aufs Rauchen etc. Auch achtete ich darauf, viel Wasser zu trinken, um meinem Stoffwechsel so auf die Sprünge zu helfen, ich trieb Sport, um die Durchblutung anzuregen – und ich entschied mich sogar dafür, zwei Mal in der Woche Gesichtsmassagen bei einer Kosmetikerin hier vor Ort in Anspruch zu nehmen.

So seltsam dies auf den ersten Blick erscheinen mag: Von einer Bekannten hatte ich erfahren, dass auch Gesichtsmassagen die Durchblutung anregen und abgestorbene Hautschüppchen entfernen könne. Dies seien beste Voraussetzungen dafür, um den Bartwuchs anzuregen bzw. die Haarwurzeln zu einem verbesserten und vor allem gleichmäßigeren Wuchs anzuregen. All das tat ich über Jahre hinweg und ich gab – das gebe ich auch zu – sehr viel Geld für all das Zeug aus. Nahrungsmittel vom Discounter? Das kam für mich buchstäblich nicht in die Tüte. Für mich durften es nur hochwertige, frische Zutaten sein, die ich mir beim allwöchentlich stattfindenden Markt besorgte. So etwas geht ganz schön ins Geld. Aber es sollte sich ja auch lohnen, denn ich wollte ja unbedingt einen geschmeidigen, soliden und vor allem gleichmäßigen Bart, sodass mich die Mädels endlich ein bisschen attraktiver finden sollten.

Natürlich beließ ich es nicht bei einem weitestgehend alkoholfreien und ernährungsbewussten, sportreichen Leben. Neben all den Massagen, jeder Menge lecitinreicher Buttermilch – denn auch die sorgt bekanntlich für einen gesunden Haarwuchs – und all dem ganzen Zeug genehmigte ich mir außerdem viele unterschiedliche Nahrungsergänzungsmittel. Schließlich wollte ich – wiederum für viel Geld – das Zellwachstum meiner Haarwurzeln ankurbeln und brauchte dafür natürlich jede Menge Mineralstoffe, Spurenelemente etc.

Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine können den Bartwuchs beschleunigen

Können Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine den Bartwuchs beschleunigen?

Auf Anraten einer Bekannten griff ich nach einiger Zeit nicht mehr nur zu klassischen Vitaminpräparaten oder Nahrungsergänzungsmitteln, sondern ich entschied mich sogar für eine Heilbehandlung nach den Gesichtspunkten der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dabei steht eine individuell konzeptionierte Behandlungsform im Fokus, was in meinem Fall mit spezifisch zusammengemischten Tees und Akupunktur resultierte. Ein sehr kostspieliges Unterfangen, und meine Krankenkasse übernahm die Kosten nicht, da ich keine Zusatzaufwendungen in meinem Versicherungspaket inkludiert hatte.

Und was soll ich sagen: Nach einem halben Jahr zeigte sich – wie in all der Zeit zuvor – kein nennenswerter Erfolg. Sicherlich schien es mir an „guten Tagen“ so, als wäre an der einen oder anderen Stelle in meinem Gesicht ein neues Härchen gewachsen. Allerdings konnte dies – so sagten meine „netten“ Freunde – gut und gerne auch an einem besonders günstigen Lichteinfall liegen. Ja, in der Tat hatte ich über viele Jahre hinweg mit den Frotzeleien meiner Kollegen und Freunde zu kämpfen, wann immer ich mich dazu entschlossen hatte, meine Gesichtsbehaarung mal wieder ein paar Wochen lang vor sich hin wuchern zu lassen. Ständig hatte ich aber erneut mit diesem Problem zu kämpfen: Löcher im Bart bzw. ein vollkommen unzureichender Bartwuchs in unterschiedlichen Bereichen von Wangen und Kieferknochen.

Bartwuchsmittel – die Lösung um meinen Bartwuchs beschleunigen zu können?

Getreu dem Motto: „Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“, war mir lange Zeit nicht bewusst, dass ich ja auch hätte ein Bartwuchsmittel verwenden können. Sicherlich wurde ich im Rahmen meiner Recherchearbeiten nach geeigneten Methoden meinen Bartwuchs zu beschleunigen immer mal wieder auf diverse Mittelchen aufmerksam. Die dann aufkeimenden Hoffnungen auf einen gesunden Bartwuchs wurden jedoch immer wieder jäh zunichte gemacht, wenn ich mir die entsprechenden Kunden- bzw. Anwenderbewertungen durchgelesen hatte.

Der Tenor war meist derselbe: Viel zu teuer, ein kühlender, durchblutungsfördernder Effekt, tolle, glatte Haut, ein super Gefühl – und bei einigen Männern hatte sich tatsächlich das eine oder andere zusätzliche Härchen entwickelt. Klar, dass auch ich mich dann dazu entschied – allerdings mit einer „gesunden“ Portion Skepsis – zunächst einmal Regaine, welches den Wirkstoff Minoxidil enthält und dann Finasterid zu testen. Welche Resultate ich mit welchem Mittel erzielte, darauf gehe ich später noch ein.

urlubs-bartAlles, was ich wollte – und zwar seit etwa meinem 19. Lebensjahr – ein schicker Bartwuchs ohne Löcher, ohne Flaum, sondern einfach nur ein männlich-markantes Haar-Areal, das ich ganz nach Lust und Laune pflegen und stylen konnte. Schon immer war ein Bart – egal, ob Vollbart oder nur Teilbewuchs – für mich ein Ausdruck von Stärke, Männlichkeit, Kraft. Eben genau das, wofür schon die Herrschaften in der „guten, alten“ Steinzeit standen. Noch heute ist doch in den unterschiedlichsten Bereichen davon die Rede, welch wertvollen „männlichen“ Eigenschaften schon aus der Steinzeit stammen.

Warum aber sollte ausgerechnet mir dieses Markante versagt bleiben? Dass ich keinen sexy Bartwuchs mein Eigen nennen durfte, dass sich bei mir nichts weiter als Flaum und ein paar Stoppeln bildeten, war für mich in meinem tiefsten Innern ein untrügliches Zeichen dafür, dass ich schlicht und ergreifend nicht männlich genug war. Dabei sind meine Persönlichkeit, meine innere Einstellung alles andere als feminin! Klar, dass so etwas nicht wirklich „aufbauend“ und vorteilhaft für das Ego ist. Frauen wollen selbstbewusste Kerle. Das ist mir klar. Aber wollen sie auch einen Möchtegern-Mann, der nicht mal einen richtig tollen, männlichen Bartwuchs vorweisen kann? Wohl kaum. Ich durfte gar nicht daran denken, denn sonst hätte ich mich an den Tagen, an denen es mir mal nicht so gut ging, wohl am liebsten in meinem Schlafzimmer eingesperrt. Welche Frau will schon einen Mann, der so unsexy ist, dass sich sogar die Barthaare weigern, aus der „Versenkung“ zu kommen? Wen wundert es da, dass ich bis dato nicht allzu viele Frauenbekanntschaften gemacht habe.

An meinem Aussehen konnte das allerdings nicht ganz liegen. Meine guten Freunde sagten mir immer wieder, dass ich durchaus gut aussehe. Nur einen Bart sollte ich mir nicht stehen lassen, da der Flaum auf den Wangenknochen eher lächerlich wirkt. Also probierte ich weiterhin alle möglichen und auch unmöglichen Dinge aus. Immer in der Hoffnung, eines Tages doch noch „das große Los zu ziehen“ bzw. ein gut wirksames Mittel zu finden, das endlich meinen Bartwuchs nachhaltig unterstützen würde.